Roter Boskoop – Winterapfel

Synonym: ‚Schmitz-Hübsch‘, ‚Bieling‘

Die Rote Knospenmutation des ‚Schönen von Boskoop‘ wurde 1923 von Schmitz-Hübsch in Wardmannshof am Niederrhein entdeckt. Seit 1939 ist diese Sorte im Handel. Sie unterscheidet sich lediglich in ihrem Aussehen etwas vom normalen ‚Boskoop‘.


Aussehen und Geschmack
mittel bis große Frucht, flachkugelig mit breiten flachen Kanten, trockene rauhe Schale, Grundfarbe grünlich gelb, Deckfarbe dunkelrot bis braunrot marmoriert, leicht gestreift,feine bis stark schuppig berostet, gelblich weißes Fruchtfleisch, grobzellig saftig erfrischend säuerlich, kräftiges Aroma

Reife
plückreif ab Mitte Oktober, genussreif von Januar bis April

Verwendung
Industrielle Produktion, für sämtliche Verarbeitungsarten, Streuobstwiesen, Tafelapfel, Lagerapfel, uvm.

Wuchs
sehr starkwüchsig, großer Baum mit breiter Krone, Rückschnitt regelmäßig notwendig


Befruchtersorten
‚Alkmene‘, ‚Ananasrenette‘, ‚Baumanns Renette‘, ‚Berner Rosenapfel‘, ‚Riesenboiken‘, ‚Carola‘, ‚Clivia‘, ‚Cox`Orangen‘, ‚Dülmener Herbstrosenapfel‘, ‚Erwin Bauer‘, ‚Gelber Bellefleur‘, ‚Gelber Edel‘, ‚Minister von Hammerstein‘, ‚Jonathan‘, ‚Landsberger Renette‘, ‚Schöner von Nordhausen‘, ‚Geheimrat Dr. Oldenburg‘, ‚Zuccalmaglios Renette‘

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